Offpage: erster Annäherungsversuch


Offpage-SEO – ein Versuch

Es wird wohl langsam Zeit, dass ich mich zu offpage-SEO etwas nähere äußere… Also halten wir mal fest – Suchmaschinenoptimierung steht bekanntlich auf den zwei Grundpfeilern: offpage und onpage Optimierung. Und während sich das letztgenannte auf Maßnahmen bezieht, die man direkt an der Website vornimmt, etwa Keyword-Dichte, H1-, H2-Überschriften usw. schließt Offpage alles andere ein, was außerhalb der eigenen Seite passiert.

Sesam öffne dich – die Backlinks

Schnell wird klar: hier ergeben sich kaum andere Möglichkeiten, als für die Werbung, zum Beispiel in Form von direkter Verlinkung, zur eigenen Seite zu sorgen. Denn kaum ein Webmaster wird es wohl zulassen, dass man unmittelbaren Einfluss auf seine Internetseite nimmt. Nein, das Zauberwort, welches schon oben etwas diskreter genannt wurde heißt Backlinks, Backlinks und nochmal Backlinks.

Gerade aus seo-technischer Sicht sind derartige Keyword-Wiederholungen nicht gerade angezeigt, doch hier geht es – absurderweise?- mal nicht um in Praxis umgesetzte Suchmaschinenoptimierung, sondern darum aufzuzeigen, wie exorbitant externe Verweise, also was in den einschlägigen Kreisen immer mit “Backlinks” bezeichnet wird, für die Bedeutung der eigenen Webseite sind.

SEO – eine Logik für sich

Und die Bedeutung lässt sich logischerweise, also im Sinne von SEO-Logik, daran messen, wie gut eine Seite zu dem gegebenen Keyword/Schlüsselwort in der Suchmaschine rankt. Wohlgemerkt nicht in einer beliebigen, sondern natürlich in dem führenden Internetsuchdienst, aber das ist wiederum ein Kapitel, nein, eine ganze Wissenschaft für sich.

Also, nochmal zur Verdeutlichung: auch der durchschnittliche Webmaster und erst recht der SEO strebt danach, dass die jeweilige Internetseite sehr gut gefunden wird, wenn User danach mit einem bestimmten Keyword suchen. Das ist der Schluss daraus, dass man die meisten Besucher nun mal über eine Suchmaschine bekommt. Damit eine Website allerdings auch unter den ersten Suchtreffern zu finden ist, dafür braucht es entsprechend vieler externen Links bzw. Backlinks.

Backlink nichts anderes als eine internette Empfehlung(?)

Dies ist zumindest die oberste Regel bei der Suchmaschine, die eine überwältigende von Internetnutzern Tag ein, Tag aus verwendet. Mögen bei dem einen oder anderen Suchdienst die Onpage-Faktoren, d.h. der Inhalt der Seite selbst nebst der dazugehörigen Optimierung die ausschlaggebende Rolle spielen, verhält es sich hier nun mal anders. Der Hintergedanke hier lautet in etwa: wenn so viele andere Internetseiten auf diese Seite verweisen – und solch ein Link ist eben nichts anderes als eine Empfehlung – dann muss die gegebene Website eben besonders viel zu diesem Thema zu sagen haben. Sprich: die Backlink-gebende Website verleiht der fremden Seite eine gewisse Glaubwürdigkeit. Man kann sich dies in etwa so vorstellen wie die klassischen Empfehlungen in der Offline-Welt. Wenn man sich für um einen neuen Job oder ein Amt bewirbt, dann hat man um so größere Chancen, je mehr Empfehlungen von früheren Arbeitgebern, ehemaligen Uni-Professoren, Kunden etc. man vorweisen kann. Nicht anders verhält es sich auch mit den Backlinks – je mehr davon man hat, desto mehr Webmaster oder Internetuser erachten die Seite als empfehlenswert.

Aber stimmt das tatsächlich? Ist Link wirklich gleich Link?



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